Biografie Rolf Beck
Über die Kunst, Nein zu sagen –
der Musiker und Manager Rolf Beck
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Pressestimmen zur CD-Neuveröffentlichung "Alexander's Feast" bei hänssler Classic: 20. Juli 2009
"Gelungenes Debüt mit "Alexanderfest. Händels Oratorium "Alexanderfest" beginnt die CD-Kooperation von Hänssler Classic und den Schleswig-Holstein Musik Festival Ensembles und bestätigt den guten Ruf des Festivals. Unter der Leitung von Rolf Beck meistert der Chor homogen und mit der nötigen Dramatik die hohen Anforderungen, solide begleitet vom jungen Festivalorchester."
Tipp des Tages, Musikwoche vom 7. Juli 2009
"Rolf Beck hat nun pünktlich zum Händel-Jubiläum das "Alexanderfest" aufgenommen – für das ambitionierte Label Hänssler. (…) wer Händel modern hören mag, sollte an dieser CD nicht vorbeigehen."
Kreuzer Leipzig, im August 2009
"Sehr präzise und hoch konzentriert auf die Bedürfnisse der Sänger dirigiert Beck Händels 1735 entstandenes, opernhafte Züge tragendes Oratorium "Alexander's Feast"
Die Welt vom 12. August 2009
"Zum Händeljahr hat Rolf Beck eine vorzügliche Einspielung des mit opernhaften Elementen gespickten weltlichen Oratoriums vorgelegt, die er mit den jungen Musikern der Orchester- und Chorakademie anlässlich von Konzerten des Schleswig-Holstein Musik Festivals erarbeitet hat. Die jungen Stimmen seines Chores vermitteln Cäciliens Jubelmusik nicht nur mit emphatischer Frische sondern auch mit feiner Pianokultur. Und das Orchester wartet mit einem elegant geschmeidigen Klangbild auf."
Concerti im September 2009
Pressestimmen zu Bachs "Johannespassion": Kiel, Premiere am 9. Juli 2009
"Johann Sebastian Bachs "Johannespassion" im Hochsommer - das ist zumindest ungewöhnlich. Ungewöhnlich wie das gesamte Projekt (…). Wilson inszenierte, Beck dirigierte, und das Publikum war aus dem Häuschen. Bravorufe am Donnerstagabend wie nach einer gelungenen Opernpremiere."
dpa vom 10. Juli 2009
"Rolf Beck ist eine jener seltener Erscheinungen hierzulande, die von Kunst und Management etwas verstehen. (…) dafür besitzt Rolf Beck die entsprechende Eigenschaft: Er kann dirigieren und delegieren."
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 11. Juli 2009
"Musikalisch eindrucksvoll getragen wurde die Produktion unter Rolf Becks Stabführung von allen drei Akademien des SHMF: Chor und Orchester sowie Solisten des Meisterkurses von Alison Browner wuchsen zu einer hochkonzentrierten Einheit, die Robert Wilsons gewaltigem Anspruch mit jugendlicher Enphase gerecht wurde."
Die Welt vom 11. Juli 2009
"Der mächtige Klang von Festival-Chor und Orchester unter der Leitung von Intendant Rolf Beck vollendete die Wilson’sche Idee des Kunstwerkes."
Flensburger Tageblatt vom 11. Juli 2009
"Das ewig gültige Wunder (…) Hier spielt der Festivalchor eine alles überragende Rolle. Rolf Beck hat ihn so flexibel einstudiert, dass er pompös oder verzagt, unwirsch oder liebevoll klingen kann. Die dramatischen Turba-Chöre knattern wie frisch gestochen. Heikle Stellen (wie die "wohin"-Einwürfe) sind wunderbar warm und rein intoniert Der Text ist bestens zu verstehen. […] die größte Leistung liegt darin, die gänzlich fehlende Kirchenakustik durch Resonanz und Legato-Kultur zu ersetzen. Choräle in einem derart delikaten Piano-Pianissimo lassen sich nur mit solchen Jung-Profis erreichen. Von geradezu grandioser Wirkung ist der Schluss, der hier nicht vorweggenommen sei. Der Dirigent, der auf eine hellhörig reaktionsschnelle, manchmal ein wenig steifleinene kultiviert passend zu Wilson einen theatralischen Bach-Stil. Dieser kennt die pulsierende Karl-Richter-Rhythmik genauso wie die historisierende Klangrede und gönnt sich (und uns) auch mal einen Moment romantischen Schwärmens."
Kieler Nachrichten vom 11. Juli 2009
"Was den Abend dann doch noch spannend erhält, ist die musikalische Leistung, zu der Dirigent Rolf Beck sein Ensemble führt. Und das ist umso bemerkenswerter, da dieses mit Chorakademie, Orchesterakademie und Teilnehmern von Meisterkursen besetzt ist – besser kann man den Wert der pädagogischen Einrichtungen des Festivals nicht beweisen."
Lübecker Nachrichten vom 11. Juli 2009
"Der Chor, von Wilson zum Mitspielen auf der Bühne verpflichtet, legte eine Glanzleistung hin, mit Präzision, großer Textverständlichkeit und dramatischer Intensität, aber auch Gefühl für die glaubensinnigen Momente in den großartigen Chorälen. (…) Rolf Beck wählte im klugen Kontrast zum heruntergebremsten Bühnengeschehen überwiegend zügige Tempi."
Hamburger Abendblatt vom 11. Juli 2009
"(…) der Zauber der Bilder aber vermag durchaus ein Gefühl religiöser Erbauung zu erzeugen. Dazu trägt die solide musikalische Aufführung, gestützt auf SHMF-Nachwuchskräfte, unter der Leitung des Festivalintendanten Rolf Beck ihren Teil bei."
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15. Juli 2009
"Unter der Leitung von Rolf Beck, dem Intendanten des Schleswig-Holstein Musik Festivals und erfahrenen Chorleiter, imponiert vor allem der auch differenziert zwischen hasserfülltem Kreuzigungsverlangen und religiöser Inbrunst emotional engagierte Festival-Chor. Beck setzt dem verlangsamten Bühnengeschehen rasche Tempi entgegen. Im Jugendorchester mit Musikern aus 14 Ländern, alle unter 26 Jahren alt, stechen besonders die Holzbläser hervor. Ein vorweggenommener Höhepunkt des Festivals von hohem ästhetischem Reiz (…)."
Rheinischer Merkur vom 16. Juli 2009
Pressestimmen zu Felix Mendelssohn Bartholdy "Elias" mit dem Chor der Bamberger Symphoniker und den Bamberger Symphonikern, 4. und 5. April 2009
"Den Gipfelpunkt des romantischen Oratoriums erklommen die Ausführenden mit Bravour. Rolf Beck setzte ganz auf dramatische Spannung und Kontraste. Der Chor der Bamberger Symphoniker war bestens disponiert. Was die gewaltige Sängerschar an dynamischer Spannbreite, an Klangschönheit und Feinabstimmung bot, war größter Bewunderung wert. (…) Langer Beifall und Bravorufe waren der Dank für eine bewegende Aufführung, die in Erinnerung rief, dass Mendelssohns Oratorien auch hierzulande größere Aufmerksamkeit verdient hätten."
Coburger Tageblatt vom 7. April 2009
Pressestimmen zu "Alexander's Feast" beim Festival ""tars der weißen Nächte": St. Petersburg, 18. Juni 2009
" Die außerordentliche Sorgfalt, mit der jeder Strich und jede Nuance behandelt wurden, sicherte auch den Erfolg der Aufführung. Und dies hat man vor allem den beiden Hauptakteuren zu verdanken – dem Gastkonzertmeister des Orchesters, der von Haus aus Musiker des Berliner Ensembles für Alte Musik ist, und dem Chefdirigenten des Schleswig-Holstein Festival Chors, Rolf Beck."
Radio Orpheus, Russland vom 19. Juni 2009
"Der Schleswig-Holstein Festival Chor und das Schleswig-Holstein Festival Orchester sind keine Schule der Geläufigkeit, sondern eine Schule des Aufbaus einer Beziehung zur Musik. Hier macht man weder Karriere, noch übt man hier für die Teilnahme an irgendeinem Wettbewerb. Es geht vielmehr eine Vertiefung des Wissens im jeweiligen Fachgebiet. Und das Ergebnis lässt nicht auf sich warten – Ovationen für Dirigent und Solisten im Mariinski Theater."
Zeitung Kommerssant, Russland vom 22. Juni 2009
Pressestimmen zum Konzert und zur CD-Aufnahme "Alexander's Feast" im Kieler Schloss: 22. März 2009
"Händel-Konzert der Superlative: Was jetzt Rolf Beck den Kielern als Festival-Sonderzuteilung servierte, war schon von der Wahl des Werkes her ein Glücksgriff. (…) Die ausgewogene Struktur von Rezitativen, Arien und Chören trat noch deutlicher dadurch hervor, dass an allen Punkten gleichermaßen hochrangige Besetzung zur Stelle war. Am Festival-Chor imponierte wieder die Homogenität der jungen Stimmen, wie sie außer reinen Jungenchören kaum Berufs- oder Laienchöre erreichen. Das auf 34 Spieler reduzierte Festival-Orchester zelebrierte schon in der Ouvertüre auch ohne historische Streichinstrumente authentischen Barockstil. (…) Sehr dezente Gesten genügten Rolf Beck, um die Probenergebnisse seiner höchst engagierten Musiker abzurufen. (…) So blühte Händels kompositorische Meisterschaft immer wieder auf im Wohlklang der liedhaften und polyphonen Chöre. Die Zuhörer im Kieler Schloss waren überwältigt."
Flensburger Tageblatt vom 24. März 2009
"Der Festivalchor steht voll im Saft und wiederholte seine 2008 in Rendsburg und Lüneburg gebotenen Leistungen im Alexander's Feast HWV 75 mühelos. Klanglich grandios abgemischte Momente wie beim "music won the cause" (Chor 18a) gab es oft genug. Dass sich nun auch Musiker des Festivalorchesters bestens ins üppig spätbarocke Hörbild einfügten, war schon weniger selbstverständlich, denn die zelebrierten, sichtlich animiert von einem Barock-Spezialisten als Konzertmeister, die oratorische Ode erstmals mit. SHMF-Intendant Rolf Beck blieb sich treu, dirigierte bewusst keine messerscharf argumentierende Klangrede à la Gardiner, sondern elegant gerundeten Händel, vollmundig, differenziert in den Klangcharakteren und in der Dynamik abgestuft."
Kieler Nachrichten vom 24. März 2009
"Ovationen für Händels "Alexander's Feast": Ein hierzulande leider selten aufgeführtes Meisterwerk, mit dem Rolf Beck als Präludium des diesjährigen Schleswig-Holstein Musik Festivals im Kieler Schloss einen guten Griff getan hatte. (…) Dem ausgewogenen Verhältnis von Rezitativen, Arien und Chören entsprach eine in jeder Hinsicht hochkarätige Besetzung. Zur Stelle waren die beiden international ausgewählten Festival-Ensembles. Der Chor imponierte wieder durch die Homogenität der jungen Stimmen, das auf 34 Spieler reduzierte Orchester zeigte sich schon in der sinfonischen breiten Ouvertüre gut auf Barockstil eingestellt."
Lübecker Nachrichten vom 24. März 2009
